Für Kostenträger & Krankenkassen

Strukturierte Übergangsversorgung, mit der Krankenkassen Kosten vermeiden und Versorgungsrisiken minimieren

Durch eine zeitlich begrenzte Übergangsphase im Haus Atemzeit werden Rehospitalisierungen verhindert und dauerhafte Intensivpflege reduziert – rechtssicher nach SGB V. Stabile Versorgungsverläufe statt unplanbarer Langzeitkosten, mit klar definiertem Übergangsmodell.

216.000 €Einsparung je Kind/Jahr
Haus Atemzeit – Ein Zuhause auf Zeit
HanseMerkur
Kinderschutzpreis
Leuchtturmprojekt
von Union Investment
Sozialpreis
Wetteraukreis
Über 80
Familien begleitet
73 %
bewältigen ihren Alltag selbstständig

Massive Reduktion der Versorgungskosten – ohne Leistungsabbau

Dr. Jutta Petzinger – Oberärztin Neonatologie

Wenn ein beatmetes Kind medizinisch stabil aus der Klinik entlassen wird, beginnt für Krankenkassen häufig der kostenintensivste und risikoreichste Abschnitt der Versorgung.

Unvorbereitete Familien, instabile häusliche Strukturen und fehlende Übergangsmodelle führen zu genau den Verläufen, die es zu vermeiden gilt:

  • steigende Folgekosten
  • zusätzlicher Verwaltungsaufwand
  • Notaufnahmen
  • Rehospitalisierungen
  • wiederholte Leistungsprüfungen

Atemzeit setzt vor der Kostenexplosion an. Strukturierte Übergangsversorgung greift ein, bevor aus einer stabilen Entlassung ein kostenintensiver Langzeitfall wird.

Planbare Kostenverläufe

Medizinisch stabile Kinder durchlaufen eine Übergangsphase, bevor eine dauerhafte 1:1-Intensivpflege einsetzt. So werden langfristige Kostenbindungen reduziert und Kosten frühzeitig gesteuert.

Weniger Rehospitalisierungen

Eltern werden unter realen Bedingungen geschult, sodass Versorgungsfehler, Notfallsituationen und Wiederaufnahmen deutlich seltener auftreten. Das senkt Akutkosten und reduziert administrative Folgeaufwände.

Versorgungsrisiken senken

Abgesicherte Leistungsentscheidung

Der Übergang erfolgt mit dokumentiertem Prozess, klarer Leistungsabgrenzung und 24/7-Intensivpflege im Rahmen des SGB V. So bleibt Ihre Entscheidung wirtschaftlich, medizinisch und rechtlich vertretbar.

Wirtschaftlichkeit

Kosten vermeiden, statt sie nur zu tragen

Die häusliche 24-Stunden-Intensivpflege verursacht durchschnittlich rund 44.000 € monatlich – das entspricht 528.000 € pro Kind und Jahr. Bei fehlender strukturierter Übergangsversorgung entstehen diese Kosten häufig dauerhaft, ohne gezielte Stabilisierung oder Entwöhnungsperspektive.

Dauerhafte 1:1-Intensivpflege
528.000 €
pro Kind und Jahr (rund 44.000 €/Monat)
Übergangsphase im Haus Atemzeit
26.000 €
pro Monat – mit Stabilisierungs- und Entwöhnungsperspektive

Das Einsparpotenzial beträgt rund 216.000 € pro Kind und Jahr. Bei 6 Versorgungsplätzen ergibt sich daraus ein jährliches Einsparvolumen von bis zu 1,3 Millionen Euro – bei gleichzeitig verbesserter Versorgungsstruktur.

Strukturierte Übergangsversorgung statt Dauerpflege

Prof. Dr. Jannos Siaplaouras – Kinderarzt

Die medizinische Behandlungspflege erfolgt durch examinierte Pflegefachkräfte mit Beatmungsweiterbildung im Rahmen der außerklinischen Intensivpflege.

  • Abrechnung gemäß SGB V (außerklinische Intensivpflege)
  • 24/7-Intensivpflege durch die PflegeNest GmbH
  • Ärztliche Anbindung & Notfallnähe (Kinderklinik Gießen, 15 Min.)
  • Elternschulung während der Versorgung
  • Beatmungsentwöhnung bei geeigneten Kindern
  • psychosoziale Stabilisierung der Familie
  • strukturierter Versorgungsaufbau für die Häuslichkeit
Langzeitkosten entstehen im ungeplanten Verlauf

„Langzeitkosten beginnen dort, wo Übergangsversorgung endet."

Warum es Atemzeit gibt

„Was brauchen Familien wirklich, wenn sie nach Hause sollen, aber innerlich noch nicht können?"

Anett Wiese – Gründerin von Atemzeit

Genau diese Frage habe ich mir gestellt, als ich das Haus Atemzeit ins Leben gerufen habe.

Ich bin Anett Wiese, Gründerin von Atemzeit. In meiner Arbeit als Kinderkrankenschwester habe ich über Jahre unzählige schwer erkrankte und beatmete Kinder begleitet – ebenso ihre Familien, die plötzlich Verantwortung tragen sollten, auf die sie niemand vorbereitet hat.

Ich habe erlebt, wie Kinder zwar medizinisch stabil entlassen wurden, ihre Eltern jedoch innerlich voller Angst, Schuldgefühle und Unsicherheit zurückblieben. Genau hier habe ich verstanden: Pflege allein reicht nicht aus.

Mit Atemzeit habe ich einen Ort geschaffen, an dem es nicht nur um den sicheren Umgang mit Medizintechnik geht, sondern um das, was Familien wirklich brauchen: einen Ort, um die eigenen Erlebnisse zu verstehen, Ängste zu verarbeiten und gemeinsam gestärkt in die Zukunft blicken zu können.

Ihr Nutzen

Kosten verhindern,
bevor sie dauerhaft entstehen

geringere Gesamtkosten im Versorgungsjahr
reduzierte Rehospitalisierungen
weniger dauerhafte Intensivpflegefälle
höhere Planbarkeit der Ausgaben
rechtliche Sicherheit im Rahmen des SGB V
stabile, nachvollziehbare Versorgungsverläufe

Häufig gestellte Fragen

Für welche Versicherten ist eine Aufnahme sinnvoll?
Aufgenommen werden beatmete oder highflow-versorgte Kinder, die medizinisch stabil sind, deren häusliche Versorgung jedoch noch nicht ausreichend vorbereitet ist. Dazu zählen Frühgeborene sowie Kinder mit kardio-pulmonalen, neurologischen oder komplex syndromalen Erkrankungen. Voraussetzung ist eine außerklinische Behandlungspflege nach SGB V. Akut instabile Notfälle gehören weiterhin in die Klinik.
Welche Ziele verfolgt die Übergangsversorgung?
Ziel ist keine dauerhafte Unterbringung, sondern: Stabilisierung des Versorgungsverlaufs, systematische Elternbefähigung, Reduktion von Rehospitalisierungen, Vermeidung dauerhafter Intensivpflege und eine strukturierte Vorbereitung auf die Häuslichkeit.
Wie lange dauert der Aufenthalt?
Die Aufenthaltsdauer richtet sich nach Krankheitsbild, Beatmungsstatus, Verlauf der Entwöhnung und Schulungsstand der Eltern.
Wie wirkt sich Atemzeit auf die Kostenstruktur aus?
Unstrukturierte Entlassungen führen häufig zu dauerhafter 1:1-Intensivpflege, wiederkehrenden Rehospitalisierungen und langfristigen Bindungen an Pflegedienste. Durch die strukturierte Übergangsphase lassen sich diese Verläufe signifikant reduzieren. In vergleichbaren Fällen ergeben sich Einsparpotenziale von bis zu 216.000 € pro Kind im ersten Jahr. Entscheidend ist nicht das Sparen einzelner Leistungen, sondern die Vermeidung von Langzeitkosten.
Wie werden Rehospitalisierungen reduziert?
Rehospitalisierungen entstehen häufig durch Unsicherheit im Umgang mit Medizintechnik, fehlende Notfallroutine und organisatorische Überforderung der Familie. Durch parallele Versorgung und praktische Schulung unter realen Bedingungen werden Eltern sicher im Handling, sodass Notfälle früh erkannt und korrekt gehandhabt werden können.
Wer trägt die medizinische Verantwortung?
Die Behandlungspflege erfolgt durch examinierte Kinderkrankenpflegekräfte mit Beatmungsweiterbildung (durch PflegeNest) im Rahmen der außerklinischen Intensivpflege. Zuständigkeiten sind klar definiert und dokumentiert. Eine enge Abstimmung mit behandelnden Ärzten ist möglich und wird bei Bedarf organisiert.
Erfolgt die Versorgung rechtssicher?
Ja. Die Abrechnung erfolgt im Rahmen der außerklinischen Behandlungspflege nach SGB V. Das Setting ist ambulant, mit klarer Leistungsabgrenzung und vollständiger Dokumentation. Dadurch besteht eine hohe Rechtssicherheit für Kostenträger.
Wie läuft die Antragstellung ab?
Die Antragstellung erfolgt regulär über die außerklinische Behandlungspflege nach SGB V. Die organisatorische Abstimmung wird strukturiert begleitet, sodass für Ihre Leistungsabteilung kein zusätzlicher Koordinationsaufwand entsteht.
Wie unterscheidet sich Atemzeit von einer direkten Entlassung mit Pflegedienst?
Bei einer direkten Entlassung wird häufig nur die medizinische Versorgung organisiert. Atemzeit kombiniert Intensivpflege mit systematischer Elternbefähigung, psychosozialer Stabilisierung und gezielter Beatmungsentwöhnung. Dadurch werden Versorgungsunsicherheiten reduziert und dauerhafte Pflegeabhängigkeit vermieden.
Wie wird die Zusammenarbeit mit Kliniken gestaltet?
Die Verlegung erfolgt mit klarer Dokumentation, definierten Zuständigkeiten und auf Wunsch im persönlichen Austausch vorab. Ziel ist eine lückenlose Versorgung ohne Informationsverlust.
Entsteht für Krankenkassen zusätzlicher administrativer Aufwand?
Nein. Prozesse sind klar definiert und dokumentiert. Ziel ist es, Koordinationsaufwand zu reduzieren und Versorgungsentscheidungen planbar zu gestalten.
Frühzeitige Abstimmung der Übergangsversorgung

Je früher die Übergangsversorgung geplant wird, desto stabiler verlaufen Versorgungsprozesse – medizinisch wie wirtschaftlich.

Versorgungsoption abstimmen

Ein kurzes Gespräch genügt

Eine frühzeitige Abstimmung ermöglicht, Versorgungsrisiken zu minimieren und Langzeitkosten planbar zu steuern. Im Gespräch klären wir:

Ob die Voraussetzungen für eine Aufnahme erfüllt sind
Wie Rehospitalisierungen vermieden werden können
Welche Auswirkungen sich auf Intensivpflege- und Langzeitkosten ergeben
Wie die Versorgung rechtssicher im Rahmen des SGB V umgesetzt wird