Für Kliniken & Sozialdienste

Intensivbetten freigeben, ohne Versorgungslücken zu riskieren

Dr. Jutta Petzinger, Oberärztin Neonatologie, über die Versorgung beatmeter Kinder
15 Min.zur Kinderklinik Gießen

Mit einer strukturierten Übergangslösung sichern Sie die Entlassung medizinisch stabiler, beatmeter Kinder ab, entlasten Ihre Intensivstation und vermeiden Rehospitalisierungen – ohne Verantwortung aus der Hand zu geben.

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Freie Intensivkapazität

Medizinisch stabile Kinder werden verlegt, damit Intensivbetten für akute Fälle zur Verfügung stehen und Ihre Belegungsplanung entlastet wird.

Weniger Rehospitalisierungen

Eltern werden unter realen Bedingungen geschult, sodass Versorgungsfehler, Notfallvorstellungen und Wiederaufnahmen reduziert werden.

Verlegung abstimmen

Abgesicherte Entlassungsentscheidung

Der Übergang erfolgt mit dokumentiertem Prozess, klaren Zuständigkeiten und 24/7-Intensivpflege, damit Ihre Entscheidung medizinisch und organisatorisch vertretbar bleibt.

Haus Atemzeit ermöglicht …

Dr. Jutta Petzinger – Oberärztin Neonatologie

Ihnen die planbare Verlegung medizinisch stabiler, beatmeter Kinder in ein 24/7-intensivpflegerisch betreutes Setting mit paralleler Elternbefähigung – und schließt damit die Versorgungslücke zwischen Klinik und Zuhause.

Intensivbetten für Akutfälle freihalten

„Intensivbetten sind für Akutfälle da – nicht für fehlende Anschlussstrukturen."

Warum es Atemzeit gibt

„Was brauchen Familien wirklich, wenn sie nach Hause sollen, aber innerlich noch nicht können?"

Anett Wiese – Gründerin von Atemzeit

Genau diese Frage habe ich mir gestellt, als ich das Haus Atemzeit ins Leben gerufen habe.

Ich bin Anett Wiese, Gründerin von Atemzeit. In meiner Arbeit als Kinderkrankenschwester habe ich über Jahre unzählige schwer erkrankte und beatmete Kinder begleitet – ebenso ihre Familien, die plötzlich Verantwortung tragen, auf die sie niemand vorbereitet hat.

Kinder, die medizinisch stabil entlassen werden, deren Eltern aber innerlich voller Angst, Schuldgefühle und Unsicherheit zurückbleiben. Genau hier habe ich verstanden: Pflege allein reicht nicht aus.

Mit Atemzeit habe ich einen Ort geschaffen, an dem es nicht nur um den sicheren Umgang mit Medizintechnik geht, sondern um das, was Familien wirklich brauchen: einen Ort, um die eigenen Erlebnisse zu verstehen, Ängste zu verarbeiten und gemeinsam gestärkt in die Zukunft blicken zu können.

Prozess & Organisation

So entlasten Sie Ihr Team – ohne zusätzlichen Koordinationsaufwand

Wir übernehmen Antragstellung, Kostenklärung und Abstimmung. Ihr Sozialdienst wird entlastet.

Kontaktaufnahme

Durch Sozialdienst, Stationsleitung oder behandelnde Ärztinnen und Ärzte.

Medizinische Evaluation

Prüfung der Aufnahmekriterien und Indikation.

Abstimmung mit den Eltern

Gemeinsame Vorbereitung der Familie auf den nächsten Schritt.

Kostenklärung

Übernahme der außerklinischen Intensivpflege nach SGB V. Antragstellung und Koordination durch uns.

Verlegung

Organisiert mit qualifiziertem Intensivtransport.

Übergabe & Verlauf

Strukturierte Dokumentation und Rückkopplung mit der Klinik.

Testimonial-Video einer Familie aus dem Haus Atemzeit
Testimonial-Video aus dem Garten des Haus Atemzeit

Elternbefähigung unter realen Bedingungen

  • Training im Umgang mit Beatmung und Medizintechnik
  • Vorbereitung auf selbstständige Versorgung zu Hause
  • Psychosoziale Begleitung
  • 83 % der Familien gehen ohne weiteren Pflegedienst nach Hause.
  • 70 % der Kinder können von der Beatmung entwöhnt werden.
Nutzen für Sie

Gut vorbereitete Entlassungen mit tragfähiger Anschlussversorgung und weniger Wiederaufnahmen

Prozess & Organisation der Verlegungsplanung

  • Antragstellung nach SGB V
  • Kostenklärung mit Krankenkassen
  • Abstimmung mit Sozialdienst und behandelnden Ärzten
  • Strukturierte Verlegung
  • Rückkopplung bei Bedarf
Nutzen für Sie

Entlastung Ihres Entlassungsmanagements – ohne zusätzliche Koordinationslast.

Häufig gestellte Fragen

Welche Kinder kommen für eine Aufnahme infrage?
Aufgenommen werden Kinder direkt aus Intensivstationen – darunter Frühgeborene sowie Kinder mit kardio-pulmonalen, neurologischen oder komplex syndromalen Erkrankungen. Voraussetzung ist eine außerklinische Behandlungspflege nach SGB V. Akute Notfallsituationen oder instabile Verläufe sind kein Aufnahmekriterium. Dadurch bleibt die medizinische Sicherheit gewährleistet.
Wer trägt die medizinische Verantwortung nach der Verlegung?
Die medizinische Verantwortung übernimmt der behandelnde Kinderarzt Dr. Siaplouras. Zusätzlich besteht eine Anbindung an weiterbehandelnde Kliniken. Die intensivpflegerische Versorgung erfolgt durch qualifizierte, examinierte Kinderkrankenpflege mit Beatmungsweiterbildung.
Wie läuft die Antragstellung und Kostenklärung?
Die Antragstellung erfolgt im Rahmen der außerklinischen Behandlungspflege nach SGB V. Die organisatorische Abstimmung und Kostenklärung werden strukturiert begleitet, sodass Ihr Sozialdienst entlastet wird.
Wie lange bleiben die Kinder im Haus Atemzeit?
Die Aufenthaltsdauer richtet sich nach Krankheitsbild, Verlauf der Beatmungsentwöhnung und Schulungsstand der Eltern. Ziel ist keine dauerhafte Unterbringung, sondern eine strukturierte Vorbereitung auf die häusliche Versorgung.
Was unterscheidet das Haus Atemzeit von einer direkten Entlassung mit Pflegedienst?
Während bei einer direkten Entlassung häufig nur die medizinische Versorgung organisiert wird, kombiniert das Haus Atemzeit Intensivpflege mit systematischer Elternbefähigung unter realen Bedingungen. So werden Versorgungsunsicherheiten reduziert und Rehospitalisierungen vermieden.
Gibt es Wartelisten?
Da Entlasszeitpunkte häufig kurzfristig feststehen, empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme zur Prüfung der Verfügbarkeit. So können Verlegungen planbar organisiert werden.
Wie wird die Zusammenarbeit mit der Klinik gestaltet?
Die Verlegung erfolgt mit klarer Dokumentation, definierten Zuständigkeiten und auf Wunsch mit persönlichem Austausch vorab. Ziel ist eine lückenlose Versorgung ohne Informationsverlust.
Familiennaher Alltag im Haus Atemzeit

Was wäre, wenn es einen Ort gäbe,an dem euer Kind medizinische Unterstützung bekommt und gleichzeitig Teil eines lebendigen, familiennahen Alltags ist?